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Wilhelm Beiglböck

geb. 10.10.1905 Hochneukirchen (Niederösterreich)
gest. 22.11.1963 Buxtehude

Mitglied der DGIM 1952 bis 1963

 

Wilhelm Beiglböck wuchs in Niederösterreich auf und besuchte das Gymnasium in Melk. Er studierte in Wien, kurz auch in Graz. Er wurde Burschenschaftler der Moldavia (Bundesleiter 1934–38) und vorübergehend der Germania in Graz (1934). 1932/33 war Beiglböck Assistent bei Franz Chvostek an der III. Medizinischen Universitätsklink in Wien. Am 1. Mai 1934 gelangte er als Hilfsarzt zu Hans Eppinger an die I. Medizinische Universitätsklinik. Als Oberarzt wurde der 1931 Promovierte 1938 Facharzt für Innere Medizin. 1939 konnte er sich habilitieren. 1940 zum Privatdozenten ernannt, wurde er 1943 auf Antrag Eppingers außerordentlicher Professor. Spätestens 1938 trat er gemeinsam mit seiner im Jahr zuvor geheirateten Frau Grete aus der katholischen Kirche aus. Im November 1944 übernahm er das „Fachreferat Interne Medizin in der Reichsdozentenführung“, nachdem sichergestellt war, dass er nicht von Wien nach München wechseln musste.1

Frühe Bekenntnisse zum Nationalsozialismus

Beiglböck gehörte seit Oktober 1932 oder spätestens Mai 1933 der im Juli 1934 in Österreich verbotenen NSDAP an. Andere Quellen berichten, er sei im Dezember 1932 der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) des Allgemeinen Krankenhauses Wien beigetreten. 1934 wurde er Mitglied der SA und Standartenarzt der SA-Brigade 91 (1939 Sanitätsobersturmbannführer). Er führte eine Notfallabteilung für Straßenkämpfer. Von 1935 bis 1937 leitete er eine NSBO-Zelle an der I. Medizinischen Universitätsklinik. Zudem war er Mitglied im NS-Ärztebund und im Dozentenbund Mitarbeiter des Auslandsamts. 1939 wurde er Schriftführer der „Gesellschaft für menschliche Erbbiologie“, 1940 Berater für Ernährungsfragen am Gesundheitsamt der Stadt Wien.

Beiglböck bezeichnete sich bereits während des Nürnberger Ärzteprozesses 1946/47 als Mitglied der DGIM; in den Mitgliederverzeichnissen der DGIM wird er ab 1952 genannt.2

Fürsprecher Eppinger

Förderer Beiglböcks war sein Chef Hans Eppinger, der letzte Vorsitzende der DGIM in der NS-Zeit. Er sprach sich in einem sechsseitigen Antrag auf Beiglböcks Ernennung zum außerordentlichen Professor aus. Beiglböck, der sich als kritischer Vitaminforscher einen Namen gemacht hatte und 1940 als Berater für Ernährungsfragen im Wiener Gesundheitsamt tätig wurde, war seit Oktober 1934 in Eppingers Klinik und seit April 1939 sein „erster Oberarzt“.3 Da der seit 1939 habilitierte Beiglböck im Februar 1944 schon 21 Monate lang zur Wehrmacht und meist an die Ostfront eingezogen war, empfahl Eppinger seine „vorzeitige Ernennung ganz besonders“.4 Auch der Dozentenführer empfahl die dann im Juni 1944 vollzogene Ernennung „wärmstens“.5

Kontroverse über Ursache der Gelbsucht

Das Verhältnis Beiglböcks zu seinem Chef Hans Eppinger war nicht spannungsfrei und verschlechterte sich während des Kriegs. Beiglböck hatte an der Ostfront Gelbsuchtepidemien erlebt. Aufgrund dieser Erfahrungen hielt er eine infektiöse Ursache der Krankheit für höchstwahrscheinlich und konnte der Vergiftungstheorie seines Chefs nicht (mehr) zustimmen.6 Auf dem von Eppinger geleiteten Wiener DGIM-Kongress im Oktober 1943 machte Beiglböck seine Auffassung öffentlich und fiel daraufhin „bei seinem Chef für lange Zeit in Ungnade“.7

Arzt bei den Salzwassertrinkversuchen im KZ Dachau

Wilhelm Beiglböck war der im KZ Dachau für die unter anderem von seinem Chef Hans Eppinger geplanten Salzwassertrinkversuche verantwortliche Arzt. Sie sollten der Trinkbarmachung von Salzwasser und lebensrettenden Ratschlägen für in Seenot Geratene dienen. Zugrunde lag die Erfahrung, dass Soldaten, die über Tage im Meer getrieben waren, scheinbar unverletzt gerettet werden konnten, dann aber doch verstarben.8

Der Reichsführer SS Heinrich Himmler selbst stimmte den Humanexperimenten mit KZ-Häftlingen zu.9 40 Roma und Sinti mit der Häftlingsbezeichnung ASR („Arbeitsscheu Reich“) wurden in der Folge als Versuchspersonen aus Buchenwald nach Dachau verbracht.10 Nach Aussagen während des Nürnberger Ärzteprozesses haben zunächst sämtliche Versuchspersonen zehn Tage lang „volle Fliegerverpflegung“ (3000 Kalorien) erhalten. Anschließend habe eine Gruppe hungern und dürsten müssen, während die anderen Gruppen die Seenotverpflegung der Luftwaffe hätten essen dürfen. Eine musste täglich einen halben Liter Meerwasser mit einem chemischen Zusatz trinken, eine weitere einen ganzen Liter. Eine weitere Gruppe hatte ein gemäß einem zweiten Verfahren behandeltes Seewasser zu trinken. Eine Kontrollgruppe durfte gewöhnliches Trinkwasser in beliebiger Menge zu sich nehmen.11

Der Zeuge Karl Höllenreiner

Einer der 40 aus Buchenwald nach Dachau verlegten KZ-Häftlinge, Karl Höllenreiner, schilderte 1947 den Versuch aus Opferperspektive: „Ungefähr Anfang August 1944 kam ich und die anderen 39 Zigeuner dieser Gruppe in Dachau an. […] Während dieser Experimente hatte ich furchtbare Durstanfälle, fühlte mich sehr krank, verlor stark an Gewicht und zum Schluss bekam ich Fieber und fühlte mich so schwach, dass ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. [...] Während der Experimente erhielten die meisten Zigeuner Leber- und Rückenmarkpunktionen. Ich selbst habe eine Leberpunktion erhalten und weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass diese Punktionen furchtbar schmerzhaft waren. Noch heute, wenn das Wetter wechselt, fühle ich starke Schmerzen, wo die Leberpunktion durchgeführt wurde. [...] Ungefähr zwischen der ersten und zweiten Woche der Experimente wurden alle Zigeuner auf Tragbahren mit weißen Tüchern überdeckt aus dem Krankenzimmer heraus in den Hof getragen. Hier wurden die nackten Körper fotografiert […]. Kurz nach den Aufnahmen wurden uns Nummern auf die Brust tätowiert. […] Von den ursprünglich 40 hat einer, wie bereits erwähnt, die Versuche nur wenige Tage mitgemacht. Drei waren so dem Tode nah, dass man sie am selben Abend auf Tragbahren, mit weißen Tüchern abgedeckt, herausgetragen hat. Von diesen drei habe ich niemals wieder etwas gehört.“12 Eindeutige Belege für den Tod von Menschen „während der Experimente oder in deren Folge“ sind bislang nicht aufgefunden worden. Drei der während des Humanexperimente Malträtierten starben jedoch noch in der NS-Zeit.13

Beiglböck wäre eine Durchführung des Experiments in einer Lazarettabteilung lieber gewesen, doch fügte er sich „in die Dachauer Lösung“, nachdem er von Becker-Freysing dorthin kommandiert worden war.14

Verurteilt im Nürnberger Ärzteprozess

Wilhelm Beiglböck wurde im Nürnberger Ärzteprozess 1947 zunächst zu 15 Jahren Haft verurteilt.15 Die Strafe wurde später auf 10 Jahre Gefängnis reduziert.

Als der als Zeuge vorgeladene Karl Höllenreiner im Nürnberger Ärzteprozess seinen „Peiniger“ erkannte, übersprang er „mit einem gewaltigen Satz die Barriere der Anklagebank“ und versetzte, so die Wiener Tageszeitung „Weltpresse“, Beiglböck „einen furchtbaren Faustschlag ins Gesicht“ und rief: „Dieser Lump hat mein Leben ruiniert“.16

Eine unrühmliche Rolle während des Prozesses spielte Beiglböcks Anwalt Gustav Steinbauer, der eine ihm vorliegende „Opferliste“ nicht herausgab. Auch nahm er hin, wie Beiglböck die von den Versuchen Betroffenen diffamierte und nicht verhinderte, dass Beiglböck Beweismaterial vor der Übergabe an das Gericht manipulierte.17 Er entfernte Namen von Versuchspersonen, um das Gericht daran zu hindern, Zeugen ausfindig zu machen. Zudem änderte er Versuchsdaten und klinische Fallbeschreibungen.18

Fürsprache der DGIM

Vor Weihnachten 1951 kam Beiglböck vorzeitig aus der Landsberger Haft frei. Damit hatte die massive Fürsprache der DGIM und einiger ihrer prominenten Mitglieder Erfolg. In der DGIM war eine aus Curt Oehme, Rudolf Schoen und Ludwig Heilmeyer bestehende Dreierkommission gebildet worden, die sich Beiglböcks Situation annahm.19 Diese drei Kommisionsmitglieder, zudem weitere prominente DGIM-Mitglieder wie Franz Volhard, Paul Martini, Hans Erhard Bock und Wolfgang Heubner sowie der Göttinger Physiologe Hermann Rein und der Kieler Physiologe Hans Netter, haben Beiglböck durch Gutachten und Erklärungen zu entlasten gesucht.20

Die Gutachten beziehen sich auf die Gebote ärztlicher Ethik für die Durchführung von Humanexperimenten, die vom Nürnberger Gericht aufgestellt worden waren. Bis auf Heubner gehen im Falle der Salzwassertrinkversuche alle Gutachter von freiwilligen Versuchspersonen aus. Aus allen Gutachten geht zudem hervor, dass es nicht zu Todesfällen oder Langzeitschäden bei den Versuchsteilnehmern gekommen sei und Beiglböck in bester ärztlicher Absicht gehandelt habe. Gegründet waren die Stellungnahmen allein auf Akten, die den Gutachtern von Rechtsanwalt Gustav Steinbauer vorgelegt worden waren. Keiner der Gutachter hat je eine der Versuchspersonen selbst gesehen, die meisten sind auch Beiglböck nie begegnet. Reflektiert wird diese schmale Quellenbasis von den Gutachtern nur am Rande oder gar nicht.21

Unterstützung durch Ludwig Heilmeyer

Nach Beiglböcks Freilassung besorgte ihm Ludwig Heilmeyer eine befristete Stelle an der Freiburger Universitätsklinik. Nach wenigen Monaten konnte er ihn an das Krankenhaus Buxtehude vermitteln, wo er Leitender Arzt der Inneren Abteilung wurde. Mit der Verwaltung des Krankenhauses war zu jener Zeit Dietrich Allers beschäftigt, im „Dritten Reich“ Geschäftsführer der „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4 und nun Funktionär der neonazistischen Sozialistischen Reichspartei und Mitorganisator der „Stillen Hilfe“, die nicht zuletzt NS-Täter unterstützte.22

1959/60 kam es aus formalen Gründen zu einem neuerlichen Ermittlungsverfahren gegen Beiglböck, diesmal der Staatsanwaltschaft Bückeburg; es wurde bald eingestellt.23

Mitglied im Ausschuss

Die DGIM machte nach innen wie nach außen hin deutlich, dass sie Beiglböck für einen vorbildhaften Arzt hielt. Er wurde 1956 in den Ausschuss gewählt, dem er bis 1962 angehörte.24 Just 1962 geriet Beiglböck öffentlich unter Druck, als er in Wien einen Vortrag halten wollte. Der Widerstand gegen ihn, unter anderem seitens der SPÖ und der Israelitischen Kultusgemeinde, nahm solche Ausmaße an, dass die Vortragseinladung widerrufen wurde. Die Umstände von Beiglböcks Tod ein Jahr später lassen an einen Suizid denken, doch kamen – auch angesichts füherer Drohbriefe – Mordgerüchte auf.25 Er wurde tot in einem Treppenhaus gefunden. Haupterbe war die „Stille Hilfe“. Die von den Salzwassertrinkversuchen Betroffenen erhielten keine oder nur eine geringe „Entschädigung“.26

Posthume Exkulpationen

Auch nach seinem Tod fand die Diskussion über Beiglböcks Verhalten kein Ende. Es wurde neuerlich behauptet, „Häftlinge“ hätten sich zu den Versuchen „freiwillig zur Verfügung“ gestellt und die DGIM habe ihn „voll rehabilitiert“.27 Ein Vertreter der Landesärztekammer erklärte auf der Trauerfeier, „nach dem Krieg sei er in ein Räderwerk des Hasses geraten, das kein Recht mehr kannte“. „Heute werde seine Forschung während der NS-Zeit in den USA fortgesetzt.“28 Im „Buxtehuder Tagblatt“ war am 25. November 1963 zu lesen: „Obwohl seine Nichtschuld durch die Aussagen der Beteiligten und durch wissenschaftliche Gutachten zuletzt durch das des höchsten Fachgremiums in der Bundesrepublik, der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin, klar erwiesen und Prof. Beiglböck voll rehabilitiert wurde, wurden noch im vorigen Jahre diese Dinge wieder aufgegriffen, in dem man einen Vortrag vor der Wiener Ärztekammer zu verhindern suchte. Prof. Beiglböck hat unter dieser Diffamierung sehr gelitten, da er nicht nur als Mensch, sondern auch als Wissenschaftler in Wien seine Heimat sah, zu der ihm auf diese Weise der Zutritt verwehrt wurde.“29 Die Aussagen, wonach Beiglböck für Tote infolge der Humanexperimente Verantwortung zu tragen hatte, blieben unerwähnt.30

Dass Ludwig Heilmeyer dem Wiesbadener Kongress 1964 vorstand, gab ihm die Möglichkeit zu einem weiteren Versuch, Beiglböck öffentlichkeitswirksam zu entlasten. Während der traditionellen Totenehrung zu Beginn des DGIM-Kongresses erklärte er: „Wilhelm Beiglböck […] war ein echter Schüler Eppingers. Reich an fruchtbringenden Gedanken […]. Sein glanzvoller Aufstieg an der Wiener Klinik wurde durch das Unglück seiner Abkommandierung zur Durchführung der sog. Meerwasserversuche unverdientermaßen jäh unterbrochen. Es muß an dieser Stelle nochmals gesagt werden, daß die unter Vorsitz von Herrn Oehme erfolgte Nachprüfung dieser Versuche durch eine Kommission der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin ihn von jeder Schuld freigesprochen hat. Beiglböck verdient als Mensch, Arzt und Forscher unsere volle Anerkennung und Verehrung.“31

Im Vergleich zu anderen Humanexperimenten, bei denen viele Menschen ihr Leben verloren und dennoch bei einer größeren Öffentlichkeit kaum auf Aufmerksamkeit stießen, sind die Versuche Beiglböcks bis heute bekannt und werden immer wieder thematisiert.32

 


Quellennachweise

1 Zur Biographie siehe Universitätsarchiv Wien, MED PA 33; vgl. zudem Ralf Forsbach/Hans-Georg Hofer, Internisten in Diktatur und junger Demokratie. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin 1933–1970, Berlin 2018, S. 154 ff.; Ulrich-Dieter Oppitz (Bearb.), Medizinverbrechen vor Gericht. Das Urteil im Nürnberger Ärzteprozeß gegen Karl Brandt und andere sowie aus dem Prozeß gegen den Generalfeldmarschall Milch, Erlangen/Jena 1999, S. 52 ff.; Paul Weindling, „Unser eigener ‚österreichischer Weg‘“: Die Meerwasser-Trinkversuche in Dachau 1944, in: Herwig Czech/Paul Weindling, Österreichische Ärzte und Ärztinnen im Nationalsozialismus, Wien 2017 (= Jahrbuch des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes), S. 133–177, S. 141 f.

2 Vogelsang-Institut Wien, Nachlass Gustav Steinbauer, Fragen und Antworten Beiglböck, o.D.

3 Universitätsarchiv Wien, MED PA 33, Eppinger an Professorenkollegium MF Wien, 1.2.1943; ebd. Wilhelm Beiglböck, Curriculum vitae, o.D.

4 Ebd., Eppinger an Professorenkollegium MF Wien, 1.2.1943.

5 Ebd., Dozentenführer Marchet an Dekanat MF Wien, 11.2.1943; ebd., Rust/REM an Rektor/Wien, 23.6.1944.

6 Vgl. Heribert Thaler, Der blaue Papagei. Erlebte Medizin, erlebte Welt, Leipzig 1993, S. 48.

7 Ebd. – Vgl. Wihelm Beiglböck, Hepatitis epidemica, in: Verhandlungen 53 (1943), S. 339–351, S. 347 f.

8 Vgl. Thaler, Papagei, S. 51; Mitscherlich/Mielke, Medizin, S. 74.

9 Vgl. Mitscherlich/Mielke, Medizin, S. 80.

10 Vgl. Weindling, Weg, S. 147 f.

11 Vgl. zum Versuchsdesign ausführlich Forsbach/Hofer, Internisten, S. 61 ff.

12 Höllenreiner am 17. Juni 1947 während des Nürnberger Ärzteprozesses, hier zit. n. Ernst Klee, Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer, 4. Aufl. Frankfurt am Main 1997, S. 246 ff.

13 Vgl. Weindling, Weg, S. 135, 153, 155; Paul Weindling, Victims and Survivers of Nazi Human Experiments. Science and Suffering in the Holocaust, London u.a. 2015, S. 134.

14 Alexander Mitscherlich/Fred Mielke (Hg.), Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses, 18. Aufl. Frankfurt am Main 2012,S. 81.

15 Zu Details über Verhaftung, Überstellung, Prozess, Urteil und Strafvollzug vgl. Weindling, Weg, S. 136 ff. und S. 159.

16 Anonymus, Angeklagter Wiener Arzt vor dem Nürnberger Gericht geohrfeigt. Versuchsopfer erkennt seinen Peiniger. 90 Tage Gefängnis wegen Verletzung der Würde des Gerichtes, in: Weltpresse, 28.6.1947. Vgl. Weindling, Weg, S. 158.

17 Zu Steinbauer vgl. Weindling, Weg, S. 142 f. u. S. 156 f.

18 Vgl. Trials of War Criminals before the Nuernberg Military Tribunals under Conrol Council Law No. 10, Bd. I, Nürnberg 1946–1949, S. 474 f.; Mitscherlich/Mielke, Medizin ohne Menschlichkeit, S. 86.

19 DGIM-Geschäftsstelle Wiesbaden, Akte Bickenbach [sic], Kauffmann an Berg, 30.3.1954.

20 Vogelsang-Institut Wien, NL Gustav Steinbauer; vgl. Mitscherlich/Mielke, Medizin, S. 72 ff.

21 Vgl. Anna Bartel, Die Verteidigung Wilhelm Beiglböcks durch Gustav Steinbauer im Umfeld des Nürnberger Ärzteprozesses 1946/47, Masterarbeit Bonn 2018.

22 Malte Holler, Dietrich Allers, Geschäftsführer der „T4“-Zentraldienststelle, in: www.gedenkort-t4.eu/de/vergangenheit/allers-dietrich, einges. 20.9.2017. Vgl. Weindling, Weg, S. 160.

23 Vgl. Bartel, Verteidigung.

24 Geschäftsstelle DGIM, Wiesbaden, DGIM-Vorstandsprotokoll, 21.10.1961, Anlage.

25 Vgl. Bartel, Verteidigung.

26 Vgl. Weindling, Weg, S. 162.

27 Anonymus, Prof. Dr. med. Wilhelm Beiglböck verstorben. Schwerer Verlust für das Buxtehuder Krankenhaus und die deutsche innere Medizn, in: Buxtehuder Tageblatt, 25.11.1963.

28 Anonymus, In memoriam Professor Dr. Beiglböck. Trauerfeier für einen begnadeten Wissenschaftler und verehrungswürdigen Menschen, in: Buxtehuder Tageblatt, 6.12.1963.

29 Anonymus, Beiglböck.

30 Vgl. Weindling, Victims, S. 134.

31 L.[udwig] Heilmeyer, Eröffnungsansprache des Vorsitzenden, in: Verhandlungen 70 (1964), S. 1–12, S. 3 f.

32 Vgl. für viele Edzard Ernst, Nazis, Nadeln und Intrigen. Erinnerungen eines Skeptikers, 2. Aufl. Hannover 2015, S. 79.

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